Einleitung

Campusgelände 2020

In diesem Begleitheft werden wir auf das System eingehen auf dem der Entwurf basiert. Es soll als Anleitung für die Anwendung der Module und Themenparks dienen.
Im Allgemeinen:
Das System basiert auf einem räumlichen Netzwerk (Adersse, Themenpark), dass es Möglich macht unterschiedliche Nutzergruppen zu vernetzen und zu verflechten. Zudem ist dieses System höchst flexibel und anpassungsfähig. Es kann, in Zusammenarbeit mit den Akteuren und deren Wünsche, ein Plan entstehen, der auf zwei einfachen Parametern basiert: Nutzung und Bezug Adresse-Themenpark (TYP). Die Adressen bilden ein Netzwerk für die Haupterschliessung/Strasseraum. Die Themenparks bilden ein Netzwerk für Fussgänger und Radfahrer.

Möglich machen dies die Module. Vier Elemente, unterschiedlicher Nutzung und Typisierung rotieren um die Adresse und bilden eine räumlich geschlossenen Raum. Rotieren vier Module um einen Themenpark entsteht ein räumlich gefasster Raum der in den nächtsten Themenpark/Adresse überleitet oder bezug aufbaut. Ein Modul, Adresse oder Themenpark, welche nicht von vier Elementen umschlossen ist, nimmt somit Bezug auf die Umgebung.

Campusgelände 2020Vernetzung und Verflechtung: Die Module machen es möglich die drei verschiedenen Nutzungen, FH/TIW, Gewerbe und Wohnen, über eine Adresse zu verflechten. Diese Verflechtung soll den Zusammenhalt stärken und eine neuartige Form der Durchmischung ermöglichen. Die Vernetzung der Addressen und Themenparks soll die Zusammenarbeit verbessern und das Nachbarschaftsgefühl sträken.
Flexibilität und Interaktion: Die Module machen es möglich zu jeder Zeit der Bauphasen Flexibel zu bleiben. Somit wird es zu jeder Zeit möglich sein auf die immer wechselnden äusseren Umstände zu reagieren, mit allen Akteuren zu interagieren und für diese immer den best möglichen Standort zu finden. Inbesondere junge Unternehmen und FH/TIW sollen von dieser Flexibiltät der Stanortswahl profitieren. Die Bauphasen können zu jeder Zeit angehalten und zu jeder Zeit wieder aufgenammen werden.
Charakter: Die entstehende Struktur grenzt von der Umliegenden ab und soll somit für einen eigenen Charakter sorgen. Im Hinblick auf die ganze FH kann dieses System an jedem Standort zur Erweiterung eingesetzt werden. Somit kann ein übergeordnetes “FH-System” entstehen, welches immer ein Zusammengehörigskeitgefühl vermittelt.
Konzept: Das Konzept des Entwurfes ist eine Verflechtung und Vernetzung der Nutzergruppen FH/TIW, Gewerbe und Wohnen mit einem städtebaulichen System, das es ermöglicht mit allen Akteuren zu interagieren, zu jeder Zeit Flexibel/Anpassungsfähig zu sein und das EXER-Gelände zu einer besonderen Adresse zu machen.


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